Freistromventil von Flühs

Freistromventile von Flühs ermöglichen hohe Durchflussraten bei maximaler Sicherheit in Trinkwasserinstallationen. Unsere Freistromventile sind konstruktiv optimal auf die individuelle Anwendung abgestimmt und zeichnen sich durch ihre präzise Verarbeitung und hohe Langlebigkeit aus.

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Flühs stellt seit den 1970er Jahren hochwertige Ventile und Ventilbaugruppen her und ist auf die Sanitär- und Haustechnik spezialisiert.

Freistromventile sind weit verbreitete Komponenten zur Durchflussregulierung in Trinkwasser- und Heizungsanlagen sowie anderen industriellen Anwendungen. Das besondere Merkmal von Freistromventilen ist, dass sich der Absperrkörper nahezu vollständig aus dem Strömungsweg bewegt und dadurch ein geringer Strömungswiderstand entsteht.

Die Funktionsweise von Freistromventilen basiert auf einem Absperrkörper (beispielsweise einem Ventilkegel), der über die Spindel mit dem Betätigungselement verbunden ist. Der Absperrkörper bewegt sich zur Öffnung aus dem Ventilsitz heraus und wird zur Absperrung wieder in den Ventilsitz hineingedrückt.

Die Vorteile von Freistromventilen sind die geringen Druckverluste und die hohe Durchflussrate aufgrund der strömungsoptimierten Konstruktion des Ventils.

Die Kosten für ein Freistromventil hängen von der Nennweite und der Ausführungsart ab, zum Beispiel mit oder ohne Entleerung.

Auf dieser Seite erklären wir den Aufbau sowie die Funktionsweise von Freistromventilen, beschreiben die wichtigsten Arten und Vorteile und gehen auf unser Angebot an Freistromventilen ein.

Was ist ein Freistromventil?

Ein Freistromventil ist ein strömungstechnisch optimiertes Ventil zum Absperren von Trinkwasserinstallationen, das einen nahezu ungehinderten Durchfluss ermöglicht.

Ein Freistromventil besteht hauptsächlich aus einem Gehäuse, einer Spindel und einem Ventilteller oder einem Ventilkegel. Das Ventilgehäuse ist meist aus Messing, Rotguss oder Edelstahl gefertigt und enthält den Ventilsitz sowie die Anschlussstutzen für die Rohrleitung. Die Spindel überträgt die Drehbewegung des Bedienelements auf den Ventilteller oder den Ventilkegel. Der Ventilteller oder der Ventilkegel ist ein bewegliches Bauteil, das den Durchfluss freigibt oder blockiert.

Charakteristisch für das Freistromventil ist, dass sich der Ventilteller oder -kegel im geöffneten Zustand fast vollständig aus dem Durchflussweg bewegt, sodass das Medium ungehindert durch das Ventil fließt. Der vollständig geöffnete Zustand eines Freistromventils wird durch manuelles Drehen des Handrads erreicht. Über das Handrad wird die Spindel bewegt, die den Ventilteller oder Ventilkegel aus dem Ventilsitz herausführt, bis der Strömungsquerschnitt vollständig freigegeben ist.

Freistromventile dienen zur Absperrung von Rohrleitungen in Trinkwasserinstallationen und technischen Anlagen. Sie werden in Haushalten in der Regel zwischen Wasserzähler und Wasserfilter montiert. Beim Einbau des Freistromventils ist darauf zu achten, dass das Ventil nicht entgegen der Fließrichtung montiert wird.

Freistromventile verfügen entweder über eine steigende oder nicht steigende Spindel. Eine steigende Spindel bewegt sich axial aus dem Armaturenkörper heraus. Da die steigende Spindel nach außen austritt, ist die Ventilposition auf einen Blick erkennbar. Eine nicht steigende Spindel verändert sich beim Öffnen und Schließen in ihrer Höhenlage nicht. Sie empfiehlt sich bei beengten Einbausituationen.

Freistromventile unterscheiden sich nicht nur in der Konstruktion ihrer Spindel, sondern auch in anderen technischen Aspekten, die im nächsten Abschnitt übersichtlich beschrieben werden.

Welche Freistromventile gibt es?

Es gibt unter anderem manuelle Freistromventile, motorisch betätigte Freistromventile und spezielle Ausführungen wie zum Beispiel KFR Ventile oder Freistromventile mit Entleerung.

Freistromventile unterscheiden sich in ihrem Antrieb, ihrer Bauform und ihren integrierten Funktionen.

Freistromventile werden entweder manuell oder motorisch betätigt.

Manuelle Freistromventile werden mit einem Handrad bedient. Meistens werden manuelle Freistromventile in Heizungsanlagen und Trinkwasserinstallationen in Haushalten eingesetzt.

Motorisch betätigte Freistromventile verfügen über einen Elektromotor oder einen Stellantrieb oder werden über thermische Antriebe betätigt. Motorisch betätigte Freistromventile werden in automatisierten Anlagen eingesetzt.

Freistromventile unterscheiden sich in ihrer Bauform: sie werden entweder als Schrägsitz- oder Geradsitzventil ausgeführt.

Schrägsitz Freistromventile sind sehr verbreitet in Trinkwasserinstallationen. Sie werden in ein Gehäuse mit einem um 45° geneigten Ventilsitz eingebaut, wodurch die Strömungsführung optimiert wird und eine gute Entleerbarkeit gegeben ist.

Geradsitz Freistromventile werden in einem Gehäuse mit geradem Ventilsitz eingeschraubt, der senkrecht zur Strömungsrichtung steht. Die Spindel in Geradsitzventilen hebt und senkt sich linear.

Häufige Varianten des Freistromventils sind KFR Ventile und Freistromventile mit Entleerung.

KFR Ventile (kombiniertes Freistromventil mit Rückflussverhinderer) verhindern das Rückfließen des Wassers aus der Hausinstallation in das öffentliche Versorgungsnetz.

Freistromventile mit Entleerung verfügen über eine integrierte Entleerungsschraube. Die Entleerungsschraube oder -düse ermöglicht ein kontrolliertes Ablassen des Mediums.

Die verschiedenen Ausführungen von Freistromventilen bieten viele Einsatzmöglichkeiten, die im Folgenden beschrieben werden.

Wo werden Freistromventile verwendet?

Freistromventile werden unter anderem in Trinkwasserinstallationen, im Schiffbau und anderen Industrien verwendet.

Freistromventile werden als sogenanntes KFR Ventil häufig mit Rückflussverhinderern kombiniert. KFR Ventile werden häufig in Trinkwasserinstallationen eingesetzt. Typischerweise werden sie in der Hausanschlussleitung hinter dem Wasserzähler eingebaut. Ein weiteres Einsatzgebiet von KFR Ventilen sind Nachspeisesysteme in Heizungsanlagen. In Nachspeisesystemen von Heizungsanlagen stellen KFR Ventile sicher, dass Rückflüsse aus der Heizung nicht in die Trinkwasserleitung fließen. Sie erfüllen damit eine zentrale Schutzfunktion zur Trennung von Trinkwasser und Nicht-Trinkwasser im Sinne der Trinkwasserhygiene.

Freistromventile mit Entleerung kommen in Trinkwasseranwendungen und Heizungsanlagen zum Einsatz. Sie werden im Vor- und Rücklauf eines Heizkörpers oder Heizstranges verbaut oder am Anfang von Heizkreisen in Zentralheizungen. In Wasserleitungen werden Freistromventile mit Entleerung unter anderem vor Außenwasserhähnen montiert. Bei niedrigen Temperaturen unter 0°C schließt man das Ventil und lässt das übrige Wasser aus der Leitung über die Entleerungsschraube ab.

Freistromventile werden in verschiedenen Industrien wie der Wasseraufbereitung und dem Schiffbau verwendet. In Wasseraufbereitungsanlagen und Kläranlagen werden Freistromventile verwendet, um den Wasserfluss zu steuern und zu regulieren. Im Schiffbau kommen Freistromventile in Systemen an Bord zur Steuerung von Wasser oder anderen Medien in Kühl-, Versorgungs- oder Entwässerungssystemen zum Einsatz.

Freistromventile in Trinkwasserinstallationen und in industriellen Anwendungen funktionieren nach demselben Prinzip, das im Folgenden erklärt wird.

Wie funktionieren Freistromventile?

Freistromventile funktionieren mit einem Absperrkörper zum Absperren von Trinkwasserinstallationen und anderen technischen Anlagen.

Die Absperrung und Durchflussregulierung von Freistromventilen erfolgt durch einen Ventilkegel, der mit der Spindel verbunden ist.

Zum Öffnen von Freistromventilen dreht man das Handrad nach links (gegen den Uhrzeigersinn). Das Handrad ist mit der Spindel verbunden, die sich beim Öffnen nach oben bewegt. Durch die Bewegung der Spindel nach oben bewegt sich der Ventilkegel aus dem Ventilsitz. Bei vollständiger Öffnung ist der Strömungsquerschnitt komplett frei, sodass das Medium ungehindert hindurchfließt.

Zum Schließen des Freistromventils wird das Handrad nach rechts (im Uhrzeigersinn) gedreht. Die Drehung des Handrads überträgt sich auf die Spindel. Die Spindel drückt den Ventilkegel in den Ventilsitz, sodass der Durchfluss komplett oder teilweise abgesperrt ist.

Freistromventil von Flühs

Flühs fertigt hochwertige Freistromventile und KFR Ventile für Trinkwasserinstallationen.

Unsere Freistromventile sind auf eine hohe Durchflussleistung bei maximaler Betriebssicherheit ausgelegt. Der Druckverlust ist durch die strömungsgünstige Bauweise minimal.

KFR Ventile sind häufig nachgefragte Produkte bei uns. Die KFR Ventile von Flühs nutzen einen federnd gelagerten Dichtkegel, der den Rückfluss zuverlässig verhindert. Der federnd gelagerte Dichtkegel wird bei anstehendem Leitungsdruck vom Dichtsitz abgehoben, sodass das Wasser ungehindert in das Hausleitungssystem fließen kann. Kommt es zu einem Druckabfall in der Leitung, etwa durch eine Störung im öffentlichen Netz oder durch Entnahme an höher gelegenen Stellen, sorgt die Federkraft dafür, dass der Dichtkegel automatisch zurück auf den Dichtsitz gedrückt wird. Dadurch wird zuverlässig verhindert, dass Wasser aus dem Hausnetz in die öffentliche Versorgungsleitung zurückfließt. Die Rückflussverhinderung schützt vor einer Rückverkeimung des Trinkwassers und erfüllt die Anforderungen der Trinkwasserhygiene gemäß den geltenden Normen.

Flühs stellt Freistromventile größtenteils aus Messing, Rotguss oder Edelstahl hoher Qualität her. Unser Unternehmen bietet zur Herstellung von Freistromventilen und anderen Ventilen eine umfassende technische Beratung an, um das richtige Material für das individuelle Nutzungsszenario auszuwählen.

Wir liefern Freistromventile und KFR Ventile mit steigender und nicht steigender Spindel in Nenngrößen zwischen 1/2" und 2".

Was sind die Vorteile eines Freistromventils?

Die Vorteile eines Freistromventils sind hauptsächlich der geringe Druckverlust und der geräuscharme Betrieb.

Freistromventile sind strömungsoptimiert konstruiert, sodass nur geringe Druckverluste entstehen. Das Medium fließt nahezu gerade ohne Hindernisse durch den Ventilkörper.

Durch die gleichmäßige Strömung im Freistromventil entstehen weniger Verwirbelungen und Strömungsgeräusche.

Ein weiterer Vorteil von Freistromventilen ist, dass sie durch ihre robuste Bauweise sehr langlebig und wartungsfreundlich sind. Die Spindel und andere bewegliche Bauteile sind in vielen Modellen einfach austauschbar, sodass eine hohe Langlebigkeit des Ventils gewährleistet ist.

Freistromventile eignen sich für unterschiedliche Medien und Einsatzbereiche, insbesondere für Trinkwasser- und Heizungsanlagen. Die Bauform begünstigt eine hygienische Durchströmung ohne Toträume.

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